ökoRAUSCH Festival für Design & Nachhaltigkeit vom 28.08.–24.09.2020 im MAKK

Online-Voting

Als Auftakt für das ökoRAUSCH Festival in 2020 kannst du hier die ersten beiden Aussteller*innen mitbestimmen. Wer soll bei unserer Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst 2020 mit seinem Projekt dabei sein? Du hast die Wahl: Aus einem Pool von 6 Projekten – je 3 Gründer*innen und 3 Studierende kannst du vom 14. Oktober bis zum 27. Oktober online abstimmen. Für mehr Infos, was sich hinter den Projekten versteckt, klicke auf die jeweilige Kachel..

Das offizielle Votingergebnis is da!

Wir gratulieren den Gewinner*innen! Herzlichen Glückwunsch!

Eure Fans haben euch in die ökoRAUSCH-Festivalausstellung 2020 gevotet! Das heißt ihr seid dabei und wir sehen euch nächstes Jahr im MAKK!

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Voting Gewinner*innen

In der Kategorie »Start-Ups«

lookslike avido

Fashion from Kibera to the World! Entdeckt mit uns die geballte Farbpower und kreative Energie, die aus einem der größten Slums Afrikas zu uns rüber schwappt. lookslike avido kreiert sozial nachhaltig Maß- und Konfektionskleidung von lässigen Unisex-Blousons zu smarten Jacketts und Blazern in Nairobi. Köln ist die Brücke nach Europa. Stimmt für uns und helft, dass das Projekt ein Erfolg wird!

lookslike avido steht für das kreative und unternehmerische Potential in Kibera, Nairobi. Mit seinem Label wirft der Gründer David Avido (24) ein radikal anderes Licht auf sein Viertel. Das Unternehmen schafft Perspektiven vor Ort. Und es verändert sie weltweit.

Unsere Vision: Social. Organic. From Kibera to the World. Wir reinvestieren in die nachhaltige Gestaltung unserer Wertschöpfungskette. Es funktioniert: Aktuell kaufen wir nachhaltig und lokal produzierte Materialien für die nächste Kollektion ein.

lookslikeavido.com

In der Kategorie »Studien-Projekte«

Nicobin

Ein Zigarettenstummel, achtlos auf den Boden geworfen, verunreinigt bis zu 200 Liter Grundwasser. Da rund 80% der Raucher ihre Kippen nicht fachgerecht entsorgen, hat das schwerwiegende Folgen für unsere Umwelt. 7 von 10 Rauchern wissen nicht, dass ihr Verhalten unwiderrufliche Umweltschäden anrichtet. Da die Zigarettenstummel schon zum Stadtbild dazugehören, ist sich kaum jemand über die Problematik bewusst.

Drei Studierende der Rheinischen Fachhochschule Köln entwickelten für diese Problematik Nicobin:
Um eine für Raucher relevante Lösung zu entwickeln, arbeiteten wir eng mit der Zielgruppe zusammen. Während des Designprozesses legten wir Wert darauf, alle unsere Entscheidungen von Rauchern evaluieren zu lassen. Basierend auf Experteninterviews mit Tobacycle n.e.V. und der Stadt Köln gelang es, ein nutzerzentriertes, realisierbares und langfristig wirksames Produkt zu kreieren.

Das Ergebnis ist Nicobin, ein fiktives Start-Up, das „Kautomaten“ im urbanen Raum platziert und es Rauchern ermöglicht, eine Kippe gegen einen Kaugummi einzutauschen. Die Zigarettenstummel landen somit nicht in der Natur, sondern in einem geschlossenen Recyclingkreislauf. In Kooperation mit dem lokalen Partner Tobacycle n.e.V. werden sie zu 100% weiterverarbeitet. Mit Hilfe einer Aufklärungskampagne soll zusätzlich über die Problematik informiert werden.

Verfolgerfeld

re.form
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»Everything must go somewhere«
Dieses Grunddilemma wird in der Konsumgesellschaft immer deutlicher. Gebrauchtes wird entsorgt und Neues herbeigeschafft. Dabei wachsen Müllberge stetig an.

Urban Mining sieht die Stadt als Rohstoffmiene, aus der wichtige Rohstoffe, wie seltene Erden, Metalle, Kunststoffe oder Gesteine lokal abgebaut und wiederverwendet werden können.

Über die Hälfte des gesamten Abfall-Aufkommens in Deutschland ist Bauschutt. Ein Großteil davon ist Beton, eines der meist verwendeten Materialien weltweit.

re.form beschäftigt sich mit der Thematik und mit der Frage, wie man im urbanen Raum die abgebauten/abgerissenen Rohstoffe sinnvoll wiedereinsetzen und somit einen Kreislauf schaffen kann.

Leicht paradox, aber mit seinem großem Recyclingpotential eignet sich Beton selbst dazu, der angesprochenen Frage eine Antwort zu geben: re.form ist Beton, der zu großen Teilen aus Bauschutt besteht. Der wiederverwendete Rohstoff wird hierbei nicht nur klassisch verarbeitet, sondern auch als ästhetisches Mittel eingesetzt. Durch partielles Anschleifen kommen verschiedene Schuttgüter wie Klinker, Altbeton oder Asphaltbruch zum Vorschein und erschaffen je nach Konstellation und Körnung des Bauschutts variantenreiche Oberflächen. Diese können als Möbel im öffentlichen Raum die Stadt als einen sich transformierenden Ort sichtbar machen.